Swantje Schendel

Zukunft. Solidarisch. Gerecht.

Fördergeld fürs Ehrenamt

13. August 2026

Hannover/Braunschweig. Die rot-grüne Landesregierung fördert weiterhin das ehrenamtliche Engagement vieler Menschen und stellt im laufenden Jahr weitere 800.000 Euro bereit. Insgesamt haben SPD und Bündnis 90/Die Grünen 2026 schon 1,8 Millionen Euro für die sogenannte Mikroförderung veranschlagt. Die Grünen-Landtagsabgeordnete Swantje Schendel sieht in dem zusätzlichen Fördergeld ein bedeutendes Signal an Vereine, Initiativen und alle Menschen, die sich auch in der Stadt Braunschweig für das Gemeinwohl engagieren.

Förderung erhalten etwa die Freie Turnerschaft Braunschweig in Höhe von 2000 Euro für den Jugendfußball, eine Privatperson 2500 Euro für ihr Projekt „Hillerse erleben“ oder der Sport Club Rot-Weiß Volkmarode 1912 e. V. 800 Euro für die Durchführung einer Dankeschön-Veranstaltung.

„Die große Nachfrage nach den Förderprogrammen beweist, wie wichtig es ist, das Ehrenamt unbürokratisch zu unterstützen“, sagt Schendel. Die Vereine und Initiativen im Land leisteten jeden Tag Großes für die Gemeinschaft, oft aber mit stark begrenzten finanziellen Mitteln. „Deswegen können schon Zuschüsse in geringem Umfang den entscheidenden Anstoß geben, damit aus einer guten Idee ein großes Projekt wird, das Menschen zusammenbringt und das Miteinander stärkt“, erklärt die sozialpolitische Sprecherin.

Die Mikroförderung richtet sich an Vereine, gemeinwohlorientierte Organisationen, Initiativen, Kirchen sowie ehrenamtlich engagierte Privatpersonen. Gefördert werden Projekte mit Zuschüssen zwischen 100 und 2500 Euro. Bereits die erste Förderrunde in diesem Jahr war innerhalb kürzester Zeit ausgeschöpft.

Die Landtagsabgeordnete Schendel ist überzeugt, dass viele der geförderten Projekte ohne die Unterstützung gar nicht umgesetzt worden wären. „Diese Förderung entfaltet weit mehr als nur eine finanzielle Wirkung. Sie schafft neue Begegnungsorte, stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und ermutigt Menschen, sich dauerhaft einzubringen. Das ist eine Investition in eine lebendige Demokratie“, so Schendel.

Besonders positiv bewertet die Grünen-Politikerin, dass das Antragsverfahren vollständig digital und bewusst schlank organisiert ist. „Wer sich ehrenamtlich engagiert, sollte seine Zeit für Menschen und Projekte einsetzen können und nicht fürs Ausfüllen von Formularen. Ein einfaches und schnelles Förderverfahren macht es viel leichter, gute Ideen auch tatsächlich umzusetzen“, sagt Schendel und verweist darauf, dass die nächste Antragsrunde bereits am 1. September dieses Jahres startet. Über die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen Niedersachsen (LAGFA) können dann erneut Fördermittel für vielfältige Projekte beantragt werden, von Nachbarschaftsinitiativen über Kultur- und Jugendangebote bis hin zu sozialen und gemeinnützigen Vorhaben.

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