Hannover/Braunschweig. Gute Nachrichten für die Kulturlandschaft vor Ort: Das Land Niedersachsen fördert im Jahr 2026 insgesamt 41 Musikprojekte mit rund 600.000 Euro. Auch in Braunschweig profitieren gleich zwei Projekte von dieser Unterstützung: das MusikFestival 2026 der Musiktage Braunschweiger Land e.V. in Höhe von 13.000 Euro und das Festival „Buskers“ (Ausrichter: Kulturzelt Braunschweig e.V.) in Höhe von 10.000 Euro.
Die grüne Landtagsabgeordnete Swantje Schendel zeigt sich erfreut über die Entscheidung: „Dass zwei Vorhaben aus unserer Region berücksichtigt wurden, ist ein starkes Signal für die kulturelle Arbeit vor Ort. Musik ist kein Luxus, sondern ein zentraler Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens – sie verbindet Menschen, schafft Räume für Austausch und stärkt den Zusammenhalt.“
Die Auswahl der geförderten Projekte basiert auf Empfehlungen eines unabhängigen Fachgremiums aus der Musikszene. Unterstützt werden Vorhaben mit besonderer künstlerischer Qualität und überregionaler Ausstrahlung – von etablierten Festivals bis hin zu neuen, experimentellen Formaten. Schendel betont die Bedeutung solcher Förderungen gerade für die Regionen: „Insbesondere abseits der großen Zentren ist kulturelles Engagement oft auf verlässliche Unterstützung angewiesen. Die Landesförderung schafft hier die nötigen Freiräume, damit kreative Ideen nicht an finanziellen Hürden scheitern.“
Zugleich unterstreicht Schendel die gesellschaftliche Rolle der Musik: „Musik erreicht Menschen unabhängig von Alter, Herkunft oder Bildung. Sie eröffnet Zugänge, wo Worte manchmal nicht ausreichen. Deshalb ist es richtig, dass wir gezielt in kulturelle Vielfalt investieren.“ Die Förderung verfolgt das Ziel, die Breite der niedersächsischen Musiklandschaft zu sichern und weiterzuentwickeln. Dabei geht es nicht nur um den Erhalt bestehender Angebote, sondern auch um die Förderung neuer Ansätze und Formate. Abschließend erklärt Schendel: „Kulturpolitik ist immer auch Zukunftspolitik. Wer heute in Musik investiert, stärkt Kreativität, Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt von morgen.“