Meine Ziele

Zukunft gestalten

75% der jungen Menschen haben Angst vor der Zukunft. Politik trägt die Verantwortung dafür, ihnen diese Angst zu nehmen und auf eine gute Zukunft hinzuwirken.

Ich stehe für eine Politik, die nicht erst auf Krisen reagiert, sondern stattdessen mit Visionen die Gegenwart und Zukunft gestaltet. Für eine Politik, die unsere Demokratie und Lebensräume sichert und Menschen Teilhabe und Perspektiven ermöglicht.

Eine solidarische Gesellschaft, in der alle Menschen – unabhängig von ihrer Herkunft, ihres sozial-ökonomischen Status, aber auch unabhängig ihrer Behinderung, ihrer Geschlechtsidentität, ihrer romantischen oder sexuellen Orientierung – teilhaben und sich frei entfalten können: das ist meine Vision und mein Antrieb. Dafür will ich mich im Landtag einsetzen.


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Schulen zu schaffen, in denen jedes Kind gesehen, anerkannt und gefördert wird – das ist meine Vision und mein Antrieb. Eine Schulpolitik, die diese Vision ins Zentrum all ihrer Überlegungen stellt, ist mein Ziel.

Bildung in Schule muss dafür ganzheitlich betrachtet werden. Schulen sind schon längst keine reinen Orte der Wissensvermittlung mehr, sondern haben den Auftrag, soziale, musisch-kreative und sportliche Kompetenzen zu vermitteln. Diesen ganzheitlichen Bildungsauftrag können Schulen jedoch nur dann ausfüllen, wenn sie mit entsprechenden Ressourcen ausgestattet und breit in die Gesellschaft vernetzt sind. Schulpolitik braucht daher einen detaillierten Blick auf die unterschiedlichen Bedürfnisse verschiedener Schulen und muss Ressourcen dort einsetzen, wo sie besonders benötigt werden.

Spätestens seit der Hattie-Studie von 2009 wissen wir um die zentrale Bedeutung der Lehrpersonen für den schulischen Lernerfolg von Kindern. Die Politik hat hieraus jedoch wenige Konsequenzen gezogen und Ausbildungsreformen sträflich vernachlässigt. Daher möchte ich mich auch für eine umfangreiche Reform und Neustrukturierung der Lehrer*innenausbildung einsetzen. Gleichzeitig muss die Arbeit aller Lehrkräfte an allen Schulformen endlich angemessen wertgeschätzt werden, was sich auch in gleicher Bezahlung ausdrücken soll.

Schulpolitik braucht eine Richtung und Visionen, aber auch erste Schritte:

  • Differenzierende Schulformen – besonders IGSen, aber auch Grundschulen und inklusive Schulen – werden gestärkt.
  • Inklusion, d. h. Teilhabe für alle wird ermöglicht. Schulen werden diskriminierungskritisch weiterentwickelt.
  • Multiprofessionelle Teams auch mit Pädagogischen Mitarbeiter*innen und Therapeut*innen werden gestärkt, Mediator*innen eingesetzt, die soziale Arbeit ausgebaut.
  • Schulen in herausforderndem Umfeld werden durch einen Sozialindex ermittelt und stärker unterstützt.
  • Die Ganztagsschule wird mit qualitativ hochwertigem Standard weiterentwickelt, auch im Sekundarbereich.
  • Die Digitalisierung wird nach pädagogischen Kriterien ausgerichtet vorangetrieben.
  • Die Stufen-Lehrer*innenausbildung in allen drei Phasen wird eingeführt, die Prüfungsordnung praxistauglicher und inklusiver.
  • Die Schüler*innenbeförderung und Beförderung von Azubis wird kostenlos.,
  • Lehrkräfte aller allgemeinbildenden Schulformen werden nach A 13 bezahlt
  • Es gibt eine Ausbildungsplatzgarantie – kein Abschluss ohne Anschluss.
  • Schule wird demokratisch und ökologisch weiterentwickelt
  • Die BBSen und damit die Berufsausbildung werden gestärkt.
  • Die eigenverantwortliche Schule wird gefördert und bekommt mehr Freiräume.

 

Welche Anforderungen stellst Du an niedersächsische Schulpolitik? Schreib mir gerne!

Eine der größten Herausforderungen unserer Zeit ist die menschengemachte Klimakrise. Niedersachsen zügig mit Erneuerbaren Energien, Energieeinsparung und Energieeffizienz schnell von fossilen Importen unabhängig zu machen und auf den 1,5-Grad-Pfad zu bringen, hat daher oberste Priorität. Mit einer klimaneutralen Energieversorgung gewinnen wir mehr Freiheit, Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit und werden damit unserer Verantwortung gegenüber heutigen und kommenden Generationen gerecht. Je früher und schneller wir handeln, umso mehr Folgekosten und Fehlinvestitionen in fossile Infrastruktur vermeiden wir.

Auf Landesebene können wir unseren Beitrag für einen neuen Klima-Kurs leisten:

  • Landesverwaltung bis 2030 klimaneutral machen
  • Stromproduktion in Niedersachsen vollständig auf Erneuerbare Energien umstellen
  • Klimaneutralen Umbau der Wärmeversorgung, Mobilität und Industrie vorantreiben
  • Konkrete Maßnahmen in einem Landesklimagesetz verankern, jährliche öffentliche Klimabilanz zum Monitoring
  • Einrichtung eines wissenschaftlichen Klimarates
  • Klimaschutzanstrengungen der Kommunen finanziell unterstützen
  • Planungssicherheit für die Windenergiebranche schaffen und die Ausbauzahlen schnell und deutlich erhöhen
  • Solarenergie-Offensive
  • Bürger*innen-Energiewende-Fonds für eine dezentrale Energiewende, damit Bürger*innen direkt teilhaben und profitieren können
  • Umstieg auf erneuerbare Energien im Wärmebereich voranbringen – bezahlbar, klimaneutral und sicher mit einem Förderprogramm insbesondere für Haushalte mit geringem Einkommen

 

Welche Forderungen hast du für eine sozialgerechte Klimapolitik? Schreib mir gerne!

Jedes sechste Kind in Niedersachsen lebt in Armut. Dies ist besonders fatal, da in keiner anderen Industrienation der Zusammenhang zwischen Herkunft und Bildungsabschluss so hoch ist wie in Deutschland. Armut ist dabei ein wesentlicher Faktor, der Bildungserfolg und Teilhabemöglichkeiten einschränkt. Bislang tut die Landesregierung jedoch zu wenig, um Kinderarmut effektiv zu bekämpfen oder armutsbetroffene Kinder zu unterstützen. Das Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes reicht nicht aus, ist zu bürokratisch und erreicht viele Familien nicht. Insbesondere der Zuschuss von 15 € pro Monat für die Teilnahme an Sport-, Kultur- oder anderen Angeboten erreicht nur ca. 8% der Familien.

Daher will ich mich auf Landesebene für unbürokratische Unterstützungssysteme einsetzen: Es muss barrierearme Zugänge zu Förder- und Freizeitangeboten geben – auch dort, wo das Bildungs- und Teilhabepaket nicht greift. Außerdem benötigt es Investitionen in zugängliche Infrastruktur. Der Zugang für alle Kinder zu jeweils altersgemäßen Bildungs- und Sporteinrichtungen, einschließlich der künstlerischen und musischen Bildung, ist entscheidend und darf nicht vom sozio-ökonomischen Status der Eltern abhängen.

Auf Landesebene können wir bereits viel tun, um Armut entgegenzuwirken [1]:

  • Einsatz einer*eines Kinder- und Jugendbeauftragten in jeder Kommune.
  • Die vereinfachte Beantragung von Sozialleistungen wie Grundsicherung und Wohngeld.
  • Stopp der Kostensenkungsverfahren und Sanktionen in der Grundsicherung.
  • Ein „Sicher-Wohnen-Fonds“ für Mieter*innen mit geringem Einkommen bei kurzfristigen Mietausfällen. Das Aussetzen von Zwangsvollstreckungen und Zwangsräumungen von Mieter*innen.
  • Die Bereitstellung von Fördermitteln in jeder Schulform zur Unterstützung von lernschwächeren Schüler*innen, um Abschulungen abzuschaffen.
  • Absicherung und langfristige Finanzierung von Jugendwerkstätten und von Ausbildungsplatzgarantien.
  • Fortführung der Programme zur Berufsorientierung an allen weiterführenden Schulen in Zusammenarbeit mit den Verbänden und Kammern aus Wirtschaft und Handwerk.

 

Welche Forderungen hast Du zur Armutsprävention? Schreiben mir gerne!

In Deutschland wurden im Jahr 2020 rund 14.500 Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch angezeigt. Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass bis zu eine Million Kinder und Jugendliche in Deutschland bereits sexuelle Gewalt durch Erwachsene erfahren mussten oder erfahren. Das sind rund ein bis zwei Kinder in jeder Schulklasse. Eine untragbare Faktenlage.

2020 wurde bereits eine Enquetekommission zur Verbesserung des Kinderschutzes und zur Verhinderung von Missbrauch und sexueller Gewalt an Kindern eingesetzt. Deren Abschlussbericht ist noch jedoch noch ausstehend – schon jetzt ist für mich eindeutig:  Es besteht in der kommenden Legislaturperiode dringender Handlungsbedarf, der keinen weiteren Aufschub duldet.

Und Kinder besser zu schützen und Gewalt zu verhindern müssen wir umfassend handeln:

  • Schutzkonzepte in Kitas, Schulen und in der Kinder- und Jugendarbeit  verbindlich umsetzen
  • Personal in Kitas, Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, aber auch im Justizwesen besser qualifizieren
  • Beratungs- und Hilfeangebote  bedarfsgerecht, niedrigschwellig und flächendeckend ausbauen
  • Forschung und Ausbildung zum Thema Kinderschutz ausbauen
  • Justiz kindgerecht gestalten
  • Schwerpunktgerichte und -staatsanwaltschaften einrichten
  • Kinderrechte in die Landesverfassung bringen
  • Landesbeauftragte zum Schutz von Kindern und Jugendlichen einsetzen

 

Welche Forderungen hast Du zum Schutz von Kindern und Jugendlichen? Schreib mir gerne!

 

Queeres Leben gehört zu Niedersachsen, immer mehr wird dies auch sichtbar. In Braunschweig ist mit dem VSE schon lange ein queeres Zentrum etabliert, das für Sichtbarkeit und Beratung sorgt. Doch strukturell, in Schulen und im ländlichen Raum müssen wir noch mehr für die Sichtbarkeit und Sicherheit queerer Menschen sorgen. Ich trete dafür ein, dass Menschen überall in Niedersachsen, unabhängig von ihrer geschlechtlichen Identität und ihrer sexuellen oder romantischen Orientierung, teilhaben können und selbstbestimmt und sicher leben können.

Landespolitik kann hier noch einiges leisten:

  • Queersensible Arbeitsweise und geschlechtergerechte Sprache in allen Behörden des Landes zum Standard machen
  • Diskriminierungsfreie Toiletten im öffentlichen Raum auch für trans*, inter* und nicht-binäre Menschen
  • Schutz vor Diskriminierung mit einem niedersächsischen Antidiskriminierungsgesetz, Prävention und konsequente Strafverfolgung von queerspezifischer Hasskriminalität
  • Netzwerk aus Beratungs- und Vernetzungsstrukturen auch im ländlichen Raum ausbauen und nachhaltig finanzieren
  • Queerspezifische Kompetenzen in der Jugend- uns Sportarbeit ausbauen
  • Sensibilisierung für queere Vielfalt in der Lehrer*innenaus- und Weiterbildung verankern
  • Projekte zur Aufklärung über sexuelle und geschlechtliche Vielfalt stärker fördern

 

Welche Forderungen stellst du an Queerpolitik in Niedersachsen? Schreib mir gerne!

In der Seebrücke Braunschweig engagierte ich mich gegen die Kriminalisierung der Seenotrettung und für die Aufnahme und Teilhabe von Geflüchteten. Schutzsuchenden, die in Deutschland ankommen wollen, wird es jedoch häufig schwer gemacht, an der Gesellschaft teilzuhaben. Sie verweilen zu lange in viel zu schlechten Unterkünften und erfahren in bürokratischen Antragsverfahren um Asyl und Visa zu wenig staatliche Unterstützung. Sprach- und Integrationskurse, Sozialarbeit, Hilfe bei der Wohnungs- und Arbeitssuche – all dies läuft auch in Niedersachsen auf Sparflamme und wird auf das Minimum an Hilfe begrenzt. Ich will mich für eine Willkommens- und Teilhabekultur stark machen, die Schutzsuchende wertschätzt und unterstützt, ihnen Perspektiven bietet und Teilhabe an der Gesellschaft ermöglicht. Weiße Menschen können sich hier nicht länger aus der Verantwortung ziehen und müssen daran mitarbeiten, Hürden abzubauen und Wege frei zu machen.

Niedersachsen soll sicherer Hafen werden und ein eigenes Landesaufnahmeprogramm über die Verteilquote des Bundes hinaus initiieren. Die Migrationsberatung als zentrales Instrument zur Ermöglichung von Teilhabe muss gestärkt werden. Und nicht zuletzt müssen Rassismus und rechte Gewalt konsequent bekämpft werden, damit Schutzsuchende in Niedersachsen sicher leben können.

Damit Schutzsuchenden möglichst schnell Teilhabe ermöglicht wird, braucht es [1] [2]:

  • dezentrale Unterbringungen.
  • die Förderung von Sprach- und Weiterbildungskursen sowie Betrieben bei der Ausbildung von Geflüchteten.
  • verbesserten Zugang zu öffentlichen Bildungsangeboten, zur Schule, Kindertagesstätten und weiteren Fördereinrichtungen für geflüchtete Menschen.
  • uneingeschränkter Zugang zur Gesundheitsversorgung.
  • Unterstützung der der Kommunen durch das Land bei der Fürsorge für Schutzsuchende.
  • Nachhaltige Finanzierung der Migrationsberatungen.

 

Welche Forderungen hast du, um die Möglichkeiten von Schutzsuchenden zur Teilhabe an der Gesellschaft zu verbessern? Schreib mir gerne!

Hier Gehts Zum Landtagswahlprogramm von Bündnis 90/Die Grünen LV Niedersachsen